dhv DM Agility 2017

von Happ, Angelika

Bericht vom 13.09.2017 osthessen-zeitung.de

Lauda-Königshofen (lm) – Freudestrahlend stand die Büchenbergerin Maya Schneider am Samstag mit ihrem Australian Shepherd April im baden-württembergischen Messelhausen auf dem Siegertreppchen – bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften im Agility sicherte sich das Team aus Mensch und Hund den zweiten Platz. „Ich bin sehr zufrieden“, freute sich Schneider über den zweiten Gesamtplatz: „Ich bin stolz, dass ich überhaupt durch die Parcours durchgekommen bin. Die hatten schon Anspruch“. Drei von Schneiders vier Konkurrenten kamen mit der Hindernisführung nicht klar und wurden aufgrund ihrer hohen Fehlerzahl disqualifiziert. Auch die Büchenbergerin musste in beiden Parcours Fehlerpunkte in Kauf nehmen. Die Sieger bewältigen die beiden Läufe zwar fehlerfrei, kassierten jedoch im A-Parcours sechs Fehlerpunkte wegen Zeitüberschreitung. Deshalb wurde Schneider in dieser Kategorie Erste. In der Einzelwertung Jumping-Lauf landete sie wie auch in der Kombiwertung auf Rang zwei. So konnte die Büchenbergerin am Ende des Tages mit drei Pokalen den Nachhauseweg antreten. Diese bekommen einen besonderen Platz in ihrem Schrank, in dem schon zahlreiche weitere Auszeichnungen stehen. Die Büchenbergerin hat es sich als Ziel gesetzt, sich im kommenden Jahr erneut mit April für die „Deutschen“ zu qualifizieren. Doch dann möchte sie in einer höheren Klasse antreten.

Die Schwierigkeit lag für Schneider bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften darin, dass nicht das Hindernis im direkten Blickfeld des Hundes auch das nächste war. Durch die passenden Kommandos im richtigen Moment, musste dem Vierbeiner die richtige Reihenfolge verdeutlicht werden. Weitere Herausforderung waren die zahlreichen Führungsmöglichkeiten bei den Hindernissen. Laut Schneider müsse bei den zahlreichen Varianten immer zwischen Sicherheit und Schnelligkeit abgewogen werden. Die 16-Jährige entschied sich im ersten Lauf, dem sogenannten Jumping-Parcours, bei dem kein Kontakt zu den Geräten besteht, für einen risikoreichen Handwechsel, den sie mit April im Training noch nicht so oft geübt hatte. Der Vierbeiner konnte mit der ungewohnten Situation nicht umgehen und riss eine Stange zu Boden. Das brachte dem Team fünf Fehlerpunkte ein. Beim zweiten Durchgang, dem A-Parcours, gab es nochmal die gleiche Anzahl an Fehlerpunkten, dieses Mal war das dem Wetter geschuldet. Auf dem vom Regen nassen Boden rutsche der Australian Shepherd kurz vor einem Sprung aus und riss erneut eine Stange zu Boden.

http://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2017/september/hundesport-schneider-mit-april-zweite-bei-deutscher-meisterschaft.html

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